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Alternativen zur klassischen Beratung

Alternativen zur Beratung

Beratung? Das gibt's doch nur bei der Bank und meinem Versicherungsberater?! - Alternativen die du vielleicht nicht kennst

Ich hoffe du hast dich bereits in meiner Beitragsreihe über die „klassische“ Beratung informiert [Link] und dir eine erste Meinung zum Markt der Beratung gebildet.

Wenn du dich nun fragst „Ist das denn schon alles? Gibt’s keine anderen Möglichkeiten?“ kann ich dich beruhigen, es gibt dort draußen noch mehr Alternativangebote, bei denen du dich informieren kannst.

Abseits der klassischen Beratung und selbst machen gibt es nämlich durchaus noch ein paar andere Wege, die du beschreiten kannst.

Diese sind:

  • Beratung bei Verbraucherzentrale
  • (Produkt) Beratung bei Maklern
  • (Kostenpflichtige) Finanzcoachings
  •  VHS Kurse
  • Literatur
 
Zu beiden Themenfeldern will ich dir im Folgenden einen kurzen Überblick geben.

Beratung bei der Verbraucherzentrale

Kurzer Hinweis vorab: Ich habe mich selbst noch nicht bei einer Verbraucherzentrale beraten lassen und leider bisher auch niemanden, der mir davon berichten konnte. Daher basieren die folgenden Informationen auf meiner eigenen Recherche. Falls du eine Erfahrung mit einer Beratung bei einer Verbraucherzentrale gemacht hast, schreibe mir gerne eine Mail an moneyventure@gmx.de mit deinen Erfahrungen.

Für Personen, für die ein eigener Wissensaufbau nicht die erste Wahl ist, gleichzeitig eine (potenziell) kostenpflichtige Beratung aber auch nicht in Frage kommt, für die gibt es noch die Möglichkeit, sich bei einer Verbraucherzentrale (kostenlos oder gegen ein eher niedriges Honorar) beraten zu lassen. 

Die Beratungen dort sind in der Regel kostengünstig und teilweise kostenlos und es werden auch bestehende Produkte beurteilt. Allerdings gibt es auch einige Einschränkungen zu beachten. Die Verbraucherzentralen sind rechtlich nicht in der Haftung für Falschberatung. Zudem findet keine Produktvermittlung statt und eine spätere Durchführung muss durch den Kunden erfolgen.

Alternativ zu einer kompletten Beratung dort, ist es auch möglich, die Angebote aus einer vorherigen Finanzberatung dort gemeinsam mit einer neutralen Person zu prüfen.

Auch wenn du in einer Region wohnst, in der du keine Filiale einer Verbraucherzentrale in der Nähe hast, ist eine telefonische Beratung oftmals verfügbar. 

Da ich leider die Beratung einer Verbraucherzentrale noch nicht testen konnte, kann ich nichts zu der Qualität der Beratung sagen. Ich vermute, dass diese jedoch auch dort stark von den jeweilig tätigen Einzelpersonen abhängig ist.

Weitere Links zur Beratung der Verbraucherzentrale:

Beratung bei Produktmaklern

Neben den „Allfinanzberatern“ und klassischen Versicherungsberatern oder Maklern gibt es auch Internetmakler, die verschiedene Produkte als Nettopolicen, d.h. Policen ohne Abschlussprovision, dafür mit Bearbeitungsentgelt anbieten.

Eine komplette Beratung mit Betrachtung der Lebenssituation findet dort nicht statt, sondern oftmals wird eine Produkt-Art bezogene Beratung angeboten.

Diesen Weg sehe ich als Mittelweg zwischen eigenem Wissen und Beratung. Hierbei solltest du eine grobe Idee haben was du willst und in welche Richtung deine Vorsorge gehen soll oder kann. Anschließend kannst du dann zusammen mit dem Makler das passende Produkt auswählen. 

Anbieter für diese Art des Service sind zum Beispiel die Fiseba.de oder vorsorgekampagne.de.

Hinweis: Ich habe bei beiden Webseiten noch keine Abschlüsse getätigt und erhalte dort auch keine Vergütung. Die Links sind lediglich als Beispiel zu verstehen. 

Eigener Wissenaufbau über Kurse

Neben der zielgerichteten Beratung gibt es auch Anbieter, die das Ziel der Wissensvermittlung anstatt der konkreten Beratung haben. Hier steht die Befähigung des Individuums im Vordergrund.

Während die meisten Berater eben nicht das Ziel haben dich zum eigenen Handeln zu befähigen, gibt es Blogger und andere Dienstleister, wie mich, die Inhalte zur Selbstbefähigung bereit stellen. 

Hierbei kann unterschieden werden zwischen kostenlosten Inhalten und kostenpflichtigen Inhalten. 

Die kostenlosen Inhalte sind meist in Form von Blogs / YouTube Videos oder kostenlosen PDF Dokumenten wie Broschüren oder eBooks verfügbar und können frei eingesehen und abgerufen werden. Teilweise sind diese Inhalte eher weniger strukturiert und der Fortschritt Wissensaufbau ergibt sich alleinig durch den eigenen Antrieb von dir. Eine Hilfe bekommst du dabei nicht. Die Anbieter der Informationen machen dies aus dem Wunsch heraus anderen zu helfen, der Idee über Werbung etc. Geld zu verdienen oder als indirekte Werbung für kostenpflichtige Kurse – oder aus einer Mischung der drei Gründe.

Alternativ zu den kostenlosen Inhalten gibt es somit oftmals kostenpflichten Finanzcoachings oder Plattformen etc. bei denen dir eine Hilfestellung gegeben werden soll dich durch das Thema durchzuarbeiten. Darüber hinaus werden die Inhalte nochmal komprimiert und strukturiert, sodass weniger eigene Arbeit notwendig ist. 

Dieser Bereich der Finanzcoachings umfasst natürlich nicht nur den Themenbereich Altersvorsorge. Coachings gibt es hier für sehr viele Bereiche wie z.B. Immobilien / Aktien-Trading / Alternative Sachanlagen / Fonds / Rohstoffe / „Reich werden“ mit Onlinemarketing etc.

Aber Achtung: Diese Finanzcoaching etc. werden von vielen Anbietern angeboten und sind teilweise sehr teuer. Hier ist es wichtig seriöse von unseriösen Angeboten zu unterscheiden. Dies ist letztendlich leider gar nicht so einfach.

Während seriöse Anbieter ein gutes Preis / Leistungs- Verhältnis haben und den Kunden durch Wissensvermittlung befähigen wollen, bieten unseriöse Anbieter zweifelhafte Investmentmodelle zu hohen Preisen an oder vermitteln Kurse in denen kaum Wissen bereitgestellt wird.

In meinen Augen haben unseriöse Angebot teilweise diese Merkmale:

  • Das Ziel der Kurse sind Inhalte zum Thema „reich werden“ und investieren und weniger Wissensvermittlung
  • Der Bewerbende hat mehrere „Verkaufswebseiten“ in denen an jeder Ecke Kurse angeboten werden.
  • Der Kunde verliert alle Vorteile mit dem Ende des Abos und der finanzielle Erfolg ist über „Geheimtipps “ oder eine Plattform mit dem Abo verbunden.
  • Es wird sehr viel Youtube-Werbung geschaltet
  • Es werden kostenlosen Inhalten / Videocalls angeboten, die dann kein Wissen vermitteln, sondern nur Hinweise auf kostenpflichtige Kurse beinhalten
  • Es werden „exklusive Investmentmöglichkeiten“ nur für ausgewählte Personen mit Abo beworben
  • Das Ziel ist nicht Wissensaufbau beim Kunden, sondern eine hohe Rendite mit exklusiven Investments ohne Wissensvermittlung
  • Der Anbieter hat keine erkennbaren anderen Inhalte zu bieten außer bezahlbare Kurse
  • Der Inhalt der Kurse ist eher vage und wenig konkret
  • Die Kurse sind teuer
  • Die verfügbaren kostenlosen Inhalte erzeugen überwiegend Angst und Gier und die angebotenen kostenpflichtigen Inhalte werden als Rettung verkauft.
 
Hinweis: Es gibt durchaus seriöse und gute Angebote, die auch Teile der oben genannten Kriterien erfüllen. Die Liste soll daher vielmehr eine Orientierung bieten wo potenziell Gefahren lauern können.

Achtung: 

Ganz gefährlich sind Anbieter von Trading-Plattformen und damit verbundenen Multilevel-Marketing Firmen.

Falls dich das interessiert, empfehle ich dir beispielsweise diese YouTube Dokumentationen:

Dem gegenüber stehen Angebote von in meinen Augen eher seriösen Anbietern mit zumeist umfangreichen kostenlosen Inhalten und zusätzlich optionalen kostenpflichtigen Kursen.

Hierzu würde ich z.B. Madame Moneypenny, Finanzfluss, Talerbox, den Finanzwesir oder ggf. Sven Stopka zählen.

Dies sind aber nur Beispiele. Angebote gibt es in diesem Bereich auch sehr viele. Ich hatte leider bisher keine Möglichkeiten mir diese Angebote näher anzusehen, daher basiert meine Einschätzung auf dem ersten Eindruck und dies ist ausdrücklich KEINE EMPFEHLUNG für diese Kurse meinerseits.

Ziel dieser Angebote ist meiner Einschätzung nach der Wissensaufbau und die Befähigung des „Kunden“ die Themen Finanzen und Versicherungen selbst in die Hand zu nehmen. Das Betreuungslevel und der Umfang wird hier in verschiedensten Varianten angeboten. Von Video-Tutorials bis hin zu Vor-Ort-Wochenseminaren in Urlaubsatmosphäre ist hier alles buchbar.

Hier ein paar Beispiellinks (ACHTUNG: ich empfehle diese Seminare nicht, dies sind nur Beispiele):

Auch an dieser Art der kommerziellen Vermarktung gibt es natürlich Kritik, da hier Inhalte deutlich stärker monetarisiert werden. Eine Meinung dazu findet ihr z.B. hier:

Ich selbst sehe das Feld der kommerziellen Angebote insbesondere aufgrund der unseriösen Angebote etwas kritisch, da es durchaus schwer fallen kann die Seriosität im Vorhinein zu beurteilen.

Echte Bewertungen abseits der Seiten des Anbieters findet man meist nur selten, was das ganze zusätzlich erschwert.

In der Theorie habe ich jedoch nichts gegen (seriöse) Angebote und Wissensvermittlung, da es durchaus viele Menschen gibt, denen ein komplett selbst gestalteter Weg zu mühsam ist.

VHS Kurse und sonstige Angebote

Auch VHS Kurse fällt mehr oder weniger in den Bereich „Wissensaufbau über Kurse“. Allerdings sehe ich VHS Kurse eher als eine Seminar und weniger als ein Coaching / Mentoring oder einen klassischen Onlinekurs. Meist sind VHS Kurse deutlich günstiger und nur über ein paar Stunden angelegt.

Nichtsdestotrotz können sie einen guten Einstieg in das Thema bieten.

Leider gibt es auch hier Fallstricke. So soll es immer wieder vorkommen, dass hauptberufliche Finanzberater diese Kurse zur Kundenwerbung nutzen und nicht unabhängig Wissen vermitteln. Daher rate ich dir dazu den Referenten auf seine Unabhängigkeit zu prüfen bzw. danach zu fragen.

Auch wenn es in deiner Stadt keine Angebote dazu gibt, bieten viele größere Volkshochschulen auch Onlinekurse an, die ortsunabhängig sind.

Neben den oben bereits genannten Möglichkeiten gibt es auch noch viele andere Seminare / Kurse / Schulungen etc. die der eigenen Information dienen können. Ich möchte dir an dieser Stelle nur die Augen öffnen, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt.

Literatur / Blogs und Selbststudium

Zu guter Letzt gibt es natürlich auch noch die Alternative des Selbststudiums über Literatur / Bücher und Blogs. Dies ist vermutlich die kostengünstigste, aber auch die aufwändigste Variante.

Bücher und Blogs, die ich zu dem Thema empfehlen kann, wirst du später ebenfalls auf meinem Blog finden.

 

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