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Finanzen selbst machen – oder vertrauen auf Experten? Worauf es im Beratungsjungle ankommt

Wer hilft bei Finanzen

Worum gehts hier?

Ganz zu Anfang solltest du dir die Frage stellen, ob du deine Finanzen und deine Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen willst, oder dieses Thema einem Berater / Fremden in die Hänge geben möchtest. Doch bevor du dich entscheidest, möchte ich die aus meiner Sicht wesentlichen Punkte näher erläutern.

Sowohl für das eine, als auch für das andere gibt es viele Befürworter und Gegner sowie einiges an Argumenten. Ich versuche an dieser Stelle keine eindeutige Position zu beziehen, sondern beide Seiten einigermaßen transparent darzustellen, sodass für dich eine eigene Entscheidungsfindung möglich ist. Wichtig ist mir dabei, dass du die bestmöglichste Transparenz hast und so am besten entscheiden kannst.

Also fangen wir an…..

Was ich fast vergessen hätte. Neben „Mach ich selbst“ und „macht jemand für mich“ gibt es auch noch die Alternative „ich mach nix und lasse auch nix machen“, die aus meiner Sicht die schlechteste der drei Alternativen ist und für mich keine wirklich Option ist. Gründe dafür sind:

Deine finanzielle Situation wird Maßgeblich vom Zufall bestimmt

  • Du hast sehr große Opportunitätskosten
  • Du riskierst deine finanzielle Unabhängigkeit und ein gutes Auskommen im Rentenalter
  • Du erhöhst dein Risiko für Altersarmut massiv

 

Aber nun wirklich, los geht’s.

Eine Erklärungen was Opportunitätskosten sind findest du hier:

Finanzen ? Keine Ahnung ! Das mach ich doch nicht selbst !?!

Sicherlich, das Thema Finanzen (und Versicherungen) ist kein einfaches und oftmals auch kein spannendes Thema und verleitet geradezu zur Prokrastination / Aufschiberities. Nichtsdestotrotz ist es im Kapitalismus (unserem Wirtschaftssystem) einer, wenn nicht sogar DER entscheidende Bereich, der jeden Menschen, der Teilnehmer dieses Systems ist, betrifft ob er will oder nicht.

Letztlich ist es schon etwas skurril, dass ein Großteil der Bevölkerung jeden Tag für Geld arbeiten geht, aber weder weiß, was Geld eigentlich genau ist, noch weiß, wie man damit sinnvoll umgeht, um nicht sein Leben lang abhängig zu sein. Das ist schon etwas paradox. Menschen verbringen 40 Std. in der Woche damit möglichst viel Geld zu verdienen, wissen aber nicht wie sie dieses sinnvoll für sich einsetzen sondern machen sich vielmehr zu Abhängigen des Geldes.

Falls du über die Funktion von Geld und was Geld genau ist mehr wissen willst, kannst du hier vorbei schauen:

In meinen Augen kommst du also nicht wirklich um das Thema herum. Neben einer Vielzahl von Finanzblogs (Link), gibt es natürlich auch viele „professionelle“ Berater oder andere Angebote, die dich bei dem Thema „unterstützen“ wollen.

Hierzu sei folgendes gesagt: „There is no free lunch“ / „Nichts ist umsonst“ / „Umsonst ist nur der Tod“

Das heißt: Niemand, also wirklich niemand, außer vielleicht euer bester Freund / beste Freundin übernimmt deine Finanzplanung kostenlos. Egal welchen Weg der „Beratung“ du beschreitest, das ganze kostet Geld, auch wenn dies nicht immer sofort erkennbar ist. 

Wenn du jetzt sagt „ja dann mache ich es selbst, dann kostet es ja nix“ hast du auch nur bedingt Recht. Es kostet zwar kein Geld, aber deine Zeit und somit wieder indirekt Geld. Zudem gehst du das Risiko ein aufgrund von „zu wenig“ oder „falscher“ Einarbeitung Fehler zu machen, die dann auch wieder Geld kosten, aber dazu später mehr.

Ein Großteil der Finanzblogger vertritt klar die Meinung „Finanzen kann / muss man selbst machen“.

Links: Finanzfluss / Finanztip / Finanzwesir

 

Das kann ich durchaus nachvollziehen und ich zähle mich auch zu den Personen, die Dinge gerne selbst in die Hand nehmen.

Meiner Erfahrung nach, z.B. basierend auf Gesprächen mit Freunden, ist das aber nicht für alle Teile der Bevölkerung der gewünschte oder beste Weg. Das kann man jetzt gut finden oder nicht, ist in meinen Augen aber die Realität. Den Personen kann man entgegnen „du musst aber, das muss man doch selbst machen“. Auch diese Sichtweise kann ich sehr gut nachvollziehen, habe aber festgestellt, dass es auch dafür nicht immer eine Bereitschaft oder die Fähigkeiten dazu gibt.

Menschen, die sehr rational denken, haben dafür oftmals wenig Verständnis, aber die Realität spricht hier eine andere Sprache. Menschen sind nicht immer rational oder logisch und neigen zum Weg des geringsten Widerstands. Dieser ist nunmal meistens nicht das eigene Einarbeiten.

Dass letztendlich nicht jeder Mensch rational ist, zeigt sich auch an anderen Stellen. Es gibt genug Raucher/innen oder Personen mit einem bewusst ungesunden Lebensstil, die aus rationaler Sicht negative Auswirkungen bewusst in Kauf nehmen,

Wenn ich das berücksichtige, darf ich in meinen Augen eine Finanzberatung nicht verteufeln und alle Personen, die das in Anspruch nehmen als unfähig abstempeln. Das führt zum klassischen Schwarz/Weiß Denken und hilft niemandem. Anstatt also nur „den einen Weg“ als richtig darzustellen, sollte sich eine Unterstützung und Aufklärung daher auch auf den Teil der Beratung erweitert werden. Meiner Ansicht nach ist es viel wichtiger zu zeigen was eine Do it yourself Lösung umfassen sollte und was eine Beratung leisten kann und muss und insbesondere was die Fallstricke dabei sind. 

Der Grund, mit dem häufig von einer „Beratung“ abgeraten wird, sind die zusätzlich entstehenden Kosten, die die eigene Vorsorge schmälern. Diese werden oftmals als unangemessen angesehen. Auch diese Kritik kann ich nachvollziehen, möchte an dieser Stelle aber vorerst eine „Beratung“ aufgrund dessen nicht ausschließen, sondern sachlich mit Vor- und Nachteilen erläutern, sodass jeder in der Lage sein sollte am Ende des Artikels seine eigene Entscheidung zu treffen.

Denn ein ist auch sicher, eine Altersvorsorge mit Beratung ist immernoch erheblich besser als eine keine Altersvorsorge.

Also nun zurück zum Weg der Beratung

Zur externen Unterstützung / Beratung sei an dieser Stelle gesagt, dass hier leider keine pauschalen Aussagen gibt, sondern dieser Weg aufgrund der verschiedenen Anbieter ganz unterschiedlich verlaufen kann, da es eine Vielzahl von Marktteilnehmern gibt, die um Kunden werben.

Ich versuche die Struktur der Marktteilnehmer in dieser Serie einmal darzustellen, da dies essenziell für die spätere Beurteilung der Beratungslösung ist. Im Markt gibt es zwei voneinander unabhängige Faktoren die eine Klassifizierung der Anbieter ermöglichen.

  • Ihre Bindung an Produkte
  • Die Vergütungsform

 

Beides gibt es in verschiedenen Ausprägungen, die miteinander kombiniert werden, was das ganze unübersichtlich macht. Daher werde ich erst die einzelnen Faktoren beschreiben und dann die Kombinationsmöglichkeiten nennen.

 

Dazu hängt die Beratung selbst auch vom jeweiligen Berater/ der Beraterin und deren eigenen Kompetenzen und Präferenzen ab, aber dazu später mehr.

Folge der Serie

Den nächsten Teil dieser Artikelserie findest du hier:

Finanzberatung und Produktbindung – Die 3 Hauptkategorien

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