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In 7 Schritten zu deiner Altersvorsorge – Schritt 1

Schritte zu deiner Altersvorsorge

Schritt für Schritt zur eigenen Altersvorsorge

Im Folgenden werde ich dir einen Fahrplan vorstellen, mit dem du dich um deine eigene Altersvorsorge kümmern kannst. Dies ist nur ein Vorschlag und soll zur Orientierung dienen. Natürlich können an verschiedenen Stellen Anpassungen vorgenommen werden.

Falls du dich dazu entschieden hast, deine Altersvorsorge durch einen Berater oder mit einem Berater zu machen, solltest du die folgenden Kapitel dennoch lesen. Dies hat zwei Gründe. Zum Einen wirst du die meisten der hier genannten Schritte sowieso zusammen mit dem Berater durchgehen und zum anderen solltest du nicht gänzlich ohne Vorkenntnisse zu einem Berater gehen, da du sonst Opfer eine Falschberatung werden könntest. Daher ist in meinen Augen, für alle ein gewisses Level an Vorwissen unerlässlich.

Aber nun geht’s los mit Schritt 1.

Schritt 1: Aufräumen und Überblick

Als ersten Schritt solltest du einen Überblick über drei Dinge bekommen.

  1. Deine Einnahmen und Ausgaben: Wie viel Geld verdiene ich, wie viel Geld gebe ich aus und wie groß ist meine „Haushaltsüberschuss“?
  2. Produktbestand: Welche Produkte habe ich bereits. Hierzu gehören z.B. Bausparverträge, Riester Verträge, Lebensversicherungen, Aktiendepots etc.
  3. Vermögenssituation: Wie viel Vermögen (insb. Geld und Aktien) habe ich wo?

Warum ist das wichtig? Nur wenn klar ist, wie die aktuelle Situation ist, kann darauf aufgebaut und diese verbessert werden. Die Bestandsaufnahme ist daher die Basis, mit der begonnen werden muss.

Überblick über Einnahmen und Ausgaben

Um einen guten Überblick über dein Vermögen sowie deine Einnahmen und Ausgaben zu bekommen, helfen natürlich Kontoauszüge. Aber insbesondere bei der Berechnung des monatlichen Überschusses ist dies nicht so einfach. 

Um hier möglichst schnell Transparenz herzustellen kannst du alternativ Apps verwenden, mit denen du deine Ausgaben automatisch tracken kannst. Hierzu gehören Finanz-Apps wie Finanzguru, die alle Einnahmen und Ausgaben automatisch erfassen und eine Kategorisierung ermöglichen. So kannst du über mehrere Monate deine Finanzbewegungen überwachen und dann eine Übersicht über alle Einnahmen und Ausgaben sowie deinen Überschuss erhalten. Der Überschuss letztendlich der Teil deines Einkommens, der dir deinen finanziellen Spielraum anzeigt. 

Neben der Finanzguru App gibt es natürlich viele weitere andere Anbieter. Tests und Bewertungen findest du z.B. hier:

Falls du deine Einnahmen / Ausgaben Rechnung nicht mit Hilfe deiner Kontoauszüge oder einer App berechnen willst, kannst du dies natürlich auch vereinfacht in Excel machen. Dazu kannst du beispielsweise eine Vorlage nutzen. Wichtig ist bei der Aufstellung, dass du deine Ausgaben möglichst realistisch schätzt. Dabei ist es beispielsweise wichtig insbesondere unregelmäßige Kosten wie Urlaub, oder Autoreparaturen auf einen Monatsbetrag umzurechnen und mit aufzuführen.

Eine Betrachtung deiner Ausgaben hat neben der Berechnung deines Überschusses auch natürlich den positiven Nebeneffekt, dass du auch ein Gefühl über Ausgaben bekommst und du ggf. nicht notwendige Ausgaben vermeiden oder reduzieren kannst.

Überblick über Produkte

Um einen Überblick über bestehende Produkte zu erhalten, hilft nur das Wälzen deiner Unterlagen. Wenn du noch nichts abgeschlossen hast, dann ist dieses Kapitel schnell erledigt. Ich hoffe jedoch, dass du hier ein paar Verträge findest, die jeder haben sollte. Beispielsweise die Private Haftpflichtversicherung. 

Wenn du noch bei deinen Eltern mit versichert bist, solltest du die Verträge, in denen du ebenfalls inkludiert bist, auch mit auflisten.

Solltest du feststellen, dass du schon mehrere Produkte hast, dann ist es sinnvoll, dass du diese z.B. einmal in einer Excelliste auflisten. Hierzu empfehle ich eine Aufstellung mit Namen, Versicherungsgesellschaft, Produktart und monatlichem Beitrag. Eine Vorlage dafür findest du beispielsweise hier:

https://excel-vorlagen.net/versicherungen-verwalten-excelvorlage/

Tipp: Falls du nicht alle Unterlagen findest, siehst du beispielsweise an deinen Kontoauszügen, wenn Beträge abgebucht werden. Falls du diese Versicherung dann nicht in deinen Unterlagen findest, kannst du ggf. die Versicherungsgesellschaft kontaktieren und eine neue Auskunft einholen. Darüber hinaus solltest du bei Rentenversicherungen mindestens einmal pro Jahr eine Auskunft pro Vertrag erhalten.

Die „üblichen“ Produkte, die du beispielsweise finden könntest sind:

  • Private Haftpflichtversicherung
  • Autoversicherung
  • Unfallversicherung
  • Hausratversicherung
  • Private Zusatzversicherung
    • Zahn
    • Krankenhaus
  • Tagegeldversicherung
  • Private Krankenversicherung
  • Riestervertrag
  • Rürupvertrag
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Bausparvertrag
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
 
 

Vermögenssituation

Neben bestehenden Verträgen solltest du dir auch eine Aufstellung über deine Rücklagen / Depots / Konten / sonstige Investments und (sehr wichtig) Schulden machen.

Auch hierzu gibt es bereits Vorlagen im Netz. Zum Beispiel hier:

https://excel-vorlagen.net/vermoegensaufstellung-excel/

 

Für laufende Updates bzw. einen sich aktualisierenden Überblick kannst du auch Tools oder Software nutzen, die ein durchgehendes Tracking ermöglicht. Dies wäre beispielsweise Portfolio Performance oder Parqet. Die Einarbeitung dabei lohnt sich allerdings nur, wenn du ein dauerhaftes Tracking über deine Vermögenswerte haben willst. Andernfalls ist eine Excel basierte Lösung erstmal ausreichend.

Ende von Schritt eins

Glückwunsch, du hast den ersten Schritt hinter dir und den Grundstein für deine finanzielle Zukunft gelegt.

Gehe weiter zu Schritt zwei wenn:

  • Du weißt wie viel du im Monat / Jahr ausgibst, einnimmst und übrig hast.

  • Du weißt welche Produkte du bereits abgeschlossen hast

  • Du weißt wie viel Vermögen / Schulden du hast

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