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Schritt 2 deiner Altersvorsorge: Notgroschen

Notgroschen als Basis der Finanzen

Weiter gehts mit Teil zwei der Vorsorgeplanung

Nachdem du den ersten Teil, die Bestandsaufnahme, abgeschlossen ist, geht es weiter mit dem finanziellen Fundament. Dem Notgroschen und der Schuldenvermeitung bzw. Tilgung

Schritt 2a: Schulden tilgen bzw. keine Schulden machen

Wenn du in deiner Vermögensaufstellung Schulden aufgeführt hast, die nicht aus Immobilien oder einer Autofinanzierung stammen, solltest du diese Schulden erst loswerden, bevor du dich um weitere Vermögensbildung kümmerst. Erstelle dafür einen Tilgungsplan anhand deines Überschusses und reduziere die Schulden schnellstmöglich.

Wenn deine Tilgungsraten vertraglich fixiert sind und du trotz Tilgung noch Überschuss übrig hast, kannst du dich natürlich auch mit dem weiteren Vermögensaufbau / deiner Altersvorsorge beschäftigen.

Generell lässt sich sagen, dass Schulden, zum Kauf von Konsumgütern deine finanzielle Stabilität gefährden. Daher solltest du dir ganz genau überlegen, ob, wann und wie viel Schulden du für den Kauf von Konsumgütern aufnimmst.

Schulden für Investitionsgüter wie z.B. Immobilien gestaltet sich das ganze etwas anders, aber dies würde den Rahmen an dieser Stelle sprengen. Daher werde ich darauf in späteren Beiträgen eingehen.

Schritt 2: Notgroschen als finanzielle Notreserve

  • Nach der Bestandsaufnahme können wir nun mit den Grundlagen der Finanzplanung und Vorsorge beginnen.

Die Basis der eigenen finanziellen Gesundheit ist der sogenannte Notgroschen. Dieser ist die persönliche Notfallreserve für ungeplante Kosten wie z.B. eine Autoreparatur, defekte Waschmaschine, Krankheit, Lohnausfall. Für ein finanziell sicheres Leben sollten dich unvorhergesehene Ereignisse nicht aus der finanziellen Bahn werfen.

Die Höhe dieser Rücklage sollte ca. 3-4 Nettogehälter oder 5-6 Monatsausgaben betragen. Für Singles ohne große Ausgaben ist die Situation natürlich eine andere als für z.B. Familien mit Haus(kredit). Daher sollte der Notgroschen in seiner Höhe der Situation angepasst sein. Das Minimum sollte den kleineren Wert der oben genannten Richtgröße nicht überschreiten.

Letztendlich ist eine individuelle Beurteilung der eigenen Situation notwendig. Faktoren, die bei der Bestimmung der Höhe des Notgroschens berücksichtigt werden sollten sind:

  • Jobsituation
  • Partner und Einkommen des Partners
  • Sonstige Vermögenssituation
  • Laufende feste Verpflichtungen
  • Eigenes Sicherheitsbedürfnis
 

Für einen Single mit einem Nettoeinkommen von 3.000€ und Ausgaben in Höhe von 1.600€ wäre ein Notgroschen von 8.300€ ausreichend.

Diese Notreserve soll risiko-arm, also z.B. auf einem Tagesgeldkonto angelegt werden. Hierfür kannst du zusätzlich Dienstleister wie Zinspilot verwenden, die für dich immer die beste Verzinsung aussuchen. Zinspilot legt dein Geld stets zinsoptimal an, sodass du bei besseren Konditionen nicht ständig deine Bank wechseln musst. Falls das nicht das richtige für dich ist, reicht ein Tagesgeldkonto bei einer Onlinebank natürlich vollkommen aus. Wichtig ist dabei, dass das Konto kostenlos ist, um Kosten zu sparen.

WICHTIG: Dein Notgroschen gehört KEINESFALLS auf dein Girokonto. Hier besteht zum einen die Gefahr, dass du den Notgroschen ausgibst und zum anderen hast du ein ein erhöhte Diebstalrisiko, falls dir z.B. deine Bankkarte geklaut wird. Dein Tagesgeldkonto schützt dich hier.

Auch eine Anlage in Aktien / ETFs sind nicht für deinen Notgroschen geeignet, da diese einem zu hohen Schwankungsrisiko unterliegen. Gleiches gilt für dauerhafte Anlagen mit Mindestlaufzeit. Diese schränken die Verfügbarkeit zu stark ein.

Zudem beachte stets:
Dein Notgroschen IST NUR FÜR ABSOLUTE NOTSITUATONEN und nein, ein neues Outfit für eine spontane Hochzeitseinladung ist kein Notfall 😉

WICHTIG: Bevor du deinen Notgroschen noch nicht aufgebaut hast, solltest du nicht mit anderem Vermögensaufbau und auch NICHT mit großen Konsumausgaben wie z.B. einem neuen Auto beginnen, da du in finanziell kritischen Situationen keinen Spielraum hast.

Weitere Erläuterungen dazu oder Videos findest du z.B. hier:

Gehe weiter zu Schritt drei wenn:

  • Du weißt, wie hoch dein Notgroschen sein muss
  • Du ein Tagesgeldkonto (oder ein z.B. Zinspilotkonto) angelegt hast und dein Betrag dort abgelegt ist ODER du einen Sparplan auf dein Tagesgeldkonto eingerichtet hast um deinen Notgroschen aufzubauen.

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